StadtRaumBoxen #12: Robert Krainhöfner. BEWEGT

Für die StadtRaumBoxen #12  wurde Robert Krainhöfner aus Jena eingeladen.

Mit einem Diplom für Kunst im öffentlichen Raum schloss er sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg ab. Ausgangspunkte für seine Arbeiten sind einfache geometrische Formen, wie Kreise und Rechtecke, welche sich offensichtlich einem Veränderungsprozess unterziehen. So entstehen Metamorphosen sowie Zwischenräume, welche einen Prozess beschreiben. Ein Prinzip, das er bereits in verschiedenen Materialien durchdekliniert hat, ist die Faltung, ein anderes die Drehung. Mit diesen Techniken entwickelt er seine Formen konsequent von der Fläche in den Raum und setzt dabei gezielt die Wirkung von Farben ein.

Für die StadtRaumBoxen #12 entwickelte Robert Krainhöfner eine Arbeit, für die er erneut ein Material, das er bereits vielfach für seine Arbeiten eingesetzt hat, benutzt: Stahl. Dieses Mal sind es lange Stäbe, die durch ihre bloße Verankerung in einer Bodenplatte in der Höhe beweglich sind. Das Raster, das die Grundplatte vorgibt, löst sich nach oben auf, es ergeben sich Überlagerungen der grafischen Struktur der Stahlstäbe, die zum einen bei der Wahrnehmung der Arbeit im Vorübergehen optisch in Bewegung geraten. Durch das Berühren  dieser skulpturalen Arbeit – gleich ob durch Wind oder die Interaktion eines Menschen erzeugt – entsteht zudem ein Klang, der leise den umliegenden Raum erfüllt und sich in den Sound der Stadt einfügt.