StadtRaumBoxen # 29: Cornelia Erdmann. Topologien des Dazwischen

Für die 29. Ausgabe der StadtRaumBoxen entwickelt Cornelia Erdmann (Weimar) eine ortsspezifische Installation aus farbigen Bändern, die den Raum neu strukturieren. Linien spannen sich, verdichten sich zu Flächen, lösen sich wieder auf und ändern sich mit jeder Bewegung. Die Boxen werden dabei zu experimentellen Räumen, in denen sich Wahrnehmung durch Farbe, Licht, Schatten ständig verändert und neue räumliche Zusammenhänge für Betrachter:innen entstehen.

Im Kontext des ehemaligen Schauspielhauses, das sich selbst im Wandel befindet, greift die Installation „Topologien des Dazwischen“ das Thema Transformation auf. Sie zeigt, wie bereits minimale Eingriffe die Wirkung von Räumen nachhaltig verändern können.

Cornelia Erdmann ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die sich in ihren Arbeiten vor allem mit Raum, Licht und Wahrnehmung beschäftigt. Sie studierte Architektur und Kunst in Deutschland und Japan und promovierte später in Hongkong. Mit einfachen, oft alltäglichen Materialien sowie gezielten Eingriffen in bestehende Räume entwickelt sie klare, geometrische Installationen. Ihre Arbeiten verändern die Wirkung von Räumen und eröffnen neue Blickwinkel — manchmal subtil, manchmal überraschend direkt.

Zu sehen ist die Ausstellung  bis 28.06.2026. 


 

StadtRaumBoxen ist ein Projekt des KulturQuartier e.V. und wird gefördert durch die Stadtverwaltung Erfurt, Kulturdirektion und der Sparkasse Mittelthüringen.