#Baustelle – Januar 2026

Wir blicken auf einen kalten Januar zurück. Unsere Baustelle war deutlich weniger belebt als sonst. Ursache hierfür waren die niedrigen Temperaturen sowie das fehlende Bauwasser, das insbesondere für Rohbau- und Putzarbeiten zwingend erforderlich ist. Einige Betonierarbeiten konnten noch vor dem Frost von @ersa_bau_gmbh ausgeführt werden, unter anderem im künftigen kleinen Kinosaal sowie im Bereich des Tanztheaters im 1. Obergeschoss.

Im Untergeschoss haben der Trockenbau sowie die haustechnischen Arbeiten sichtbar Gestalt angenommen. Die Installationswände der Sanitäranlagen wurden bereits gestellt, und auch die ersten Heizkörper sind montiert. Zudem wurde in Teilbereichen mit der Abdichtung der Bodenplatte begonnen. Die aufgebrachte Bitumenschicht schützt das Gebäude zuverlässig vor Feuchtigkeit aus dem Erdreich und sorgt so für ein dauerhaft trockenes Untergeschoss. 

An anderer Stelle im Haus lohnt sich ein Blick auf das Befundfenster, das zeigt, wie vielschichtig die Geschichte des Hauses ist. In diesem sogenannten Befundfenster werden alte Farbfassungen von unserem Restauratoren-Kollektiv freigelegt, nummeriert und dokumentiert. Jede Schicht erzählt dabei ein eigenes Kapitel der Bau- und Nutzungsgeschichte. So lässt sich nachvollziehen, wie sich Räume und Farbgestaltungen im Laufe der Jahre verändert haben. Die unterste, direkt auf dem Putz liegende Farbschicht gilt in der Regel als die früheste bekannte Fassung. Ist diese gut erhalten und eindeutig, lassen sich daraus Rückschlüsse auf die ursprüngliche Wandfarbe im KulturQuartier Schauspielhaus ziehen. 


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