Kunst am Bau: Altes bewahren – Neues ermöglichen

Fr28Jun18:00Fr19:00Kunst am Bau: Altes bewahren – Neues ermöglichenPodiumsgespräch zum Thema Kunst und Bauen in Thüringen

Veranstaltung Details

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des KulturQuartier Erfurt e.V. und dem Verband Bildender Künstler Thüringen e.V.

Eingeladen sind 

  • Thüringens Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff
  • Christine Bergmann, Künstlerin aus Halle/Saale
  • Dr. Luise Nerlich, Architektin aus Weimar
  • Dr.-Ing. Mark Escherich, Stadtdenkmalpfleger in Erfurt 

Seit 70 Jahren bereichert staatlich beauftragte Kunst unser Leben und unseren Alltag. In nahezu allen Einrichtungen des Bundes, der Länder und Kommunen gibt es Kunst am Bau, gleichwohl sind nur die wenigsten Arbeiten allgemein bekannt. Die Wanderausstellung „70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland“ präsentiert im KulturQuartier in Erfurt knapp 60 Arbeiten – darunter Skulpturen, Wandarbeiten, Installationen und Platzgestaltungen. Ergänzt wird die Auswahl durch eine Reihe von Thüringer Projekten, die von Christine Bergmann, Erich Enge, Hans‐Joachim Härtel, David Mannstein und Maria Vill, Gloria Mans & Ambech sowie Jochen Scheithauer als Kunst am Bau oder Kunst im öffentlichen Raum entstanden sind.

In Thüringen ist baubezogene Kunst aus DDR-Zeiten bis heute stadtbildprägend und auch nach 1990 wurden im gesamten Land gemäß Abschnitt K7 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Freistaates Thüringen (RLBau) Kunstwerke in öffentlichem Auftrag realisiert.

Einen massiven Einschnitt im Thüringer Landeshaushalt gab es mit den 2000er Jahren. Aktuell wird Kunst am Bau nicht praktiziert, derzeit stehen für vorgesehene neue Baumaßnahmen grundsätzlich keine Mittel für die Beauftragung bildender Künstler zur künstlerischen Gestaltung und Ausstattung landeseigener Gebäude zur Verfügung.

Die in der aktuellen Ausstellung vorgestellten Arbeiten sollen das Bewusstsein für die Qualitäten und den Mehrwert von Kunst am Bau und im öffentlichen Raum schärfen und das Anliegen stützen, wieder engagiert Kunst im öffentlichen Kontext zu realisieren, um dem kulturellen Bildungsauftrag des Freistaats Thüringen auch auf dieser Ebene gerecht zu werden.

Das Podiumsgespräch am 28.6.2024 soll dazu beitragen, diese aktuelle Situation in Thüringen zu reflektieren und Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Wir freuen uns über den Austausch.

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Zeit

28. Juni 2024 18:00 - 19:00(GMT+02:00)

Ort

KulturQuartier Schauspielhaus

Klostergang 4

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Anfahrts-beschreibung

Eintritt und Tickets

Eintritt frei.